Albaner Berge - Nemi und der Nemisee
Die Albaner Berge haben so viele interessante Orte, daß mehrere Touren möglich sind.
Die erste ist für meine Begriffe die schönste, da sie viel Natur, unbekannte Orte und ein ganz besonderes Museum umfaßt.
Das erste Ziel ist der Nemisee mit den Ruinen des Dianaheiligtums. Die Ausgrabungen sind einige Zeit her, nun ist das Gelände verlassen, aber vieles ist noch zu sehen, allerdings muß man es auf eigene Faust finden und erkunden, was man von diesem einst sehr bedeutendem Heiligtum findet, sind monumentale Reste in einer verwunschenen Natur, eine Fundgrube für Archäologen und Romantiker.
Einige der Fundstücke (das meiste wurde leider vom Ausgräber mitgenommen und befindet sich jetzt in Kopenhagen) sind im nahen Museo delle Navi ausgestellt. Das eigentlich Bedeutende an diesem Museum ist seine Geschichte in Verbindung mit den Schiffen des Caligula.
Nemi liegt am oberen Rand des Vulkankraters. Von hier hat man wundervolle Blicke auf den See und auf das Dianaheiligtum, von hier kann man die Ausdehnung gut erkennen.
Der mittelalterliche Ort mit seinen engen Gassen und Treppenwegen lohnt einen Rundgang, an jedem Eck entdeckt man kleine verwunschene Gärtchen, Terrassen, und dazwischen immer wieder den Blick zum See.

















